Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass die angebotenen Schlachtfeste des Gesangvereins "Sängerbund" Wiesental stets einen großen Zuspruch in der Bevölkerung finden. "Alles aufgegessen, kein Fleisch und keine Wurst mehr übrig", bilanzierte Vorsitzender Karl-Heinz Käpplein zum Ausklang. Den ganzen Tag über, vom Vormittag bis zum späten Nachmittag, herrschte im Vereinsheim am Seppl-Herberger-Weg ein ständiges Kommen und Gehen. Zeitweilig waren alle Plätze belegt. Auch das winterliche Schneewetter wirkte sich einladend aus.
Mehrere Wurstkessel hatte der Verein im Einsatz, um den Bedarf zu decken. Nicht nur den Sängern, sondern auch den zahlreichen Besuchern aus Wiesental und Umgebung schmeckten das frische Kesselfleisch und die Hausmacher. Beim Wellfleischessen am Tag zuvor waren auch Bürgermeister Walter Heiler und Beigeordneter Thomas Deuschle zu Gast. Beide attestierten - nach ausgiebigen Proben - den Metzgern und ihren Helfern beste Zubereitung des Fleisches und der Wurst. Deutschle zeigte sich gar so begeistert, dass er am Samstag zum offiziellen Schlachtfest mit seiner Familie erschien und dort zu MIttag aß.
Beim Schlachtfest stellte der Sängerbund auch seine Flexibilität unter Beweis: Als die Vorsitzende des Integrationsvereins Waghäusel, Ebru Baz, das Fest besuchte, gab es für die junge Muslimin und Stadträtin extra eine Käseplatte.
Trotz des vollen Hauses und damit der geballten Nachfrage klappte die Organisation bestens.